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TRAVEL | Einfach mal weg… ein Wochenende in Aarhus, der Kulturhauptstadt 2017

Letztes Wochenende bin ich mit meinen Schwestern und meiner Mutter nach Aarhus gefahren. Wir hatten eine fantastische Unterkunft über airbnb gebucht, die sehr empfehlenswert ist, doch leider verkauft wird. 

Über Silkeborg sind wir am Freitag in Aarhus angekommen und haben uns mit meiner „Kopenhagener“-Schwester, die von dort angereist ist, gleich beim neuen „Aarhus Street Food“ auf „den besten Käsekuchen der Stadt“ getroffen. Der Käsekuchen (vor allem die Variante mit Karamell) war lecker – ob es der beste Käsekuchen ist, können wir nicht beurteilen. Wir wollten auch noch andere Spezialitäten probieren.

Unser Zuhause lag im Stadtteil Frederiksbjerg. Von dort waren es ca. 15 Minuten zu Fuß bis zum Marselisborg Strand und ca. 30 Minuten bis zur Sommerresidenz der dänischen Königsfamilie, dem Marselisborg Schloss. Sie waren nicht dort, sodass wir um das Schloss herumgehen konnten und den Blick auf die Bucht genießen konnten.

In der Nähe befindet sich auch der Tivoli Friheden, die kleine Schwester des Kopenhagener Vergnügungsparks. Wir finden unser Vergnügen jedoch beim Bummeln durch die Stadt. Beim Beobachten der Menschen, beim Essen und Trinken oder beim Ausblick auf das Meer. Dafür brauchen wir keinen Tivoli, sondern gutes Schuhwerk und gute Kondition. Auch das Kunstmuseum ARoS und Den Gamle By standen nicht auf unserem Programm. Stattdessen haben wir einen Abstecher zum neuen DOKK1, der Bibliothek und vielem mehr, direkt am Hafen unternommen. Da es dort fast total windstill war und die Sonne schien, saßen wir auf den Bänken und ließen unsere Blicke auf das Wasser, die Hafenanlagen und das neue Baugebiet Ø-Haven („Hafeninsel“) schweifen. Ich fand es herrlich dort. Wenige Minuten vom Zentrum war es total ruhig (abgesehen von irgendwelchen Bauarbeiten). Das Licht war wunderschön und das Wasser spiegelglatt.

Am Morgen sind wir jedoch zunächst in Frederiksbjerg gestartet. Das ist ein Stadtteil von Aarhus wie vielleicht Winterhude in Hamburg. Mit hübschen Jugenstilhäusern, vielen Cafés und Restaurants – darunter der Kähler Spisesalon. Am Ende gelangt man zum Bahnhof, bzw. davor zur Shoppingmall Bruuns Galleri. Und immer wieder sieht man den hohen Turm des Rathauses, welches Arne Jacobsen entworfen hat. Über die Fußgängerzone auf der anderen Seite der Straße sind wir gemütlich bis zum Latiner Quartier gebummelt. Hinter dem Store Torv, zwischen Kloster Torvet und fast bis zur Aarhus Domkirche befindet sich kleine Gassen, in denen -gefühlt- immer mehr tolle Geschäfte eröffnen. Es war so schön durch die Guldsmedegade, die Badstuegade und die Straße Volden zu wandern, bis hin zur Studsgade. Dort befindet sich ja die Wohnbutik La Maison, die ich in diesem Blogpost gezeigt habe. Die Menschen waren teilweise sehr frühlingshaft gekleidet (es war auch dänisch warm) und die Cafés und Restaurants waren gut besucht. Es wirkte, als wenn es der erste dänische Frühlingstag sei, der zum ersten Bummeln und Cafébesuch einlud.

Am Store Torv hat mich das Illums Bolighus mit seiner neuen wunderhübschen Filiale begeistert. Das ist wirklich ein Schmuckstück dort geworden. Eher weniger hübsch ist das Kaufhaus Magasin, das uns dafür im Inneren verlockt. Kein Besuch in Aarhus ohne dort gewesen zu sein. Das gilt auch für das andere Kaufhaus Salling, die eine tolle Foodhalle im Untergeschoss haben, wie ich finde. Da wir meist auf dem Weg nach Nordjütland in Aarhus halten, hatten wir das Gefühl, wir würden gleich weiterreisen. An die Nordsee. Zu einem tollen Ferienhaus in den Dünen. Nur noch frischen Kuchen besorgen und los geht es….

Tja, stattdessen gingen wir zum neuen Aarhus Central Food Market (in der Nähe des Bahnhofs), wo wir vom Kähler Spisesalon Smørrebrørd to-go ordern wollten, die es zum Abendessen in unserer Wohnung geben sollte. 

Am Sonntag sind wir zuerst zum neuen Wohngebiet Ø-Haven am Wasser gefahren, um uns die Wohnanlage Isbjerget mal aus der Nähe anzuschauen. Schon imposant, was sich Architekten ausdenken. Zwar nicht mein Geschmack, aber die Lage am Wasser ist schon einzigartig. Dahinter befindet sich ein URBAN GARDEN Grundstück. Das hat mich fasziniert. Hier kann man 1-2 qm Hochbeet mieten (?) und sich durch ein Stück eigene Erde wühlen und eigenes Gemüse o.ä. ernten.

Danach fuhren wir zum Brunchen zu Langhoff & Juul in der Guldsmedgade. Hier gibt es ein beeindruckendes Brunch-Frühstück mit lokalen und regionalen Zutaten. Und leckerem Apfel-Sanddorn-Saft von Naturfrisk, hhm, der Saft war ganz nach meinem Geschmack. Bilder vom Brunch und mehr könnt Ihr auf der Instagram-Seite von Langhoff&Juul entdecken. Die beiden Inhaber haben auch zusammen mit Sif Orella, einer u.a. (Koch-)Buchautorin, das Greenilicious gestartet. Und wo? Im Kaufhaus Magasin, ganz hinten in der Ecke. Gesundes Essen für den schnellen Hunger wird dort angeboten.

Wir sind jedoch nach dem Brunch nochmal einen Moment durch die Innenstadt gebummelt, bevor wir wieder nach Hause gefahren sind.

Unser Fazit: Es muss nicht immer Kopenhagen sein…. Aarhus ist absolut eine attraktive Alternative geworden, auch wenn wir von der Kulturhauptstadt nicht viel bemerkt haben. Jetzt zehre ich von diesen tollen Momenten – bis zur nächsten Reise nach Dänemark :).

Ich wünsche Euch ein wundervolles Wochenende – gern so sonnig und windstill wie es in Aarhus war.

Alles Liebe

TRAVEL TIPP

Wer nicht bei airbnb buchen möchte, dem empfehle ich das Hotel Oasia, das ich hier bei meinen Aarhus-Tipps vorgestellt habe.

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4 Comments

  • Reply
    Andrea
    21. April 2017 at 9:12

    Hallo Amalie, wir wollen morgen spontan nach Aarhus fahren. Kannst Du ein Hotel empfehlen ? Gerne auch am Wasser oder in Richtung Ebeltoft..Klein und fein, gemütlich….ich finde nix ….morgen soll die Sonne dort den ganzen Tag scheinen 🙂 in Schleswig Holstein leider nicht ! LG

  • Reply
    Anna-Ulrike Soldat
    3. Juli 2017 at 14:41

    Hallo Amalie,
    hast du einen Tipp für ein nettes Restaurant in Aarhus?
    Liebe Grüße
    Anna

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